Nur wenige Wochen dauerte es, bis das Österreich-Haus (Passivhaus der APG) gebaut war, aber 150.000 Jahre brauchte der Basaltlava-Naturstein, um seinen Weg als Fliesen in dieses Haus nach Whistler zu finden. Und wahrscheinlich würde der Stein weitere 150.000 Jahre halten, wenn das Haus so lange genutzt werden könnte. Denn was diesen Naturstein neben seiner wunderschönen offenporigen Struktur besonders auszeichnet, ist seine Härte und Haltbarkeit.
Entstanden ist dieses Produkt der Natur bei Vulkanausbrüchen in der östlichen Eifel. Gewaltige Lavaströme erstarrten langsam zu fünf- und sechskantigen Säulen. Heute wird der Stein in Mendig in den eigenen Steinbrüchen der Firma Mendiger Basalt gebrochen, gesägt und zu diversen Produkten verarbeitet. Und zu diesen Produkten gehören die geschliffenen Fliesen, die von Reinhold, Thomas und Oliver, Mitarbeiter der Mendiger Basalt, derzeit in Whistler verlegt und mit Mapestone 1 der Firma Mapei verklebt werden.
Während des Sneak Peak konnten die vielen Besucher bereits eine fertiggestellte Teilfläche betreten und sich von der Einzigartigkeit des Materials überzeugen. Besondere Beachtung fand dieser Bodenbelag bei den Medien und Architekten und die Frage kam auf, ob dieser Stein auch in Kanada verfügbar sein wird. Mit ein wenig Phantasie und unternehmerischer Energie dürfte deshalb der Einsatz der Mendiger Basalt als Sponsor durch einen Markterfolg in Nordamerika belohnt werden. Wie gesagt, dieser Naturstein ist äußerst haltbar. Das Österreich-Haus kann also seinen Dienst als Vorzeigeobjekt und die Fliesen den ihren als Muster für einen einmaligen Naturstein-Bodenbelag noch sehr lange leisten.
© Österreichhaus Austrian Passive House Group (APG) Drexel und Weiss, Optiwin. Erich Rainer, Sohm Holzbautechnik, Zweiraum;








